Der Zeitungsverbund „Nordwestschweiz“ fungiert als gemeinsamer Mantel für mehrere regionale Zeitungen, darunter die Aargauer Zeitung, Limmattaler Zeitung, Solothurner Zeitung, Grenchner Tagblatt und Basellandschaftliche Zeitung, sowie die Partnertitel Oltner Tagblatt und Zofinger Tagblatt.

Ursprünglich 2002 unter dem Namen Mittelland-Zeitung gegründet, wurde der Verbund mehrmals umbenannt: Zuerst im September 2010 in „az Gesamtausgabe“, dann im September 2012 in „Die Nordwestschweiz“, später im Juni 2014 in „az Nordwestschweiz“ und zuletzt im Juli 2019 in „Nordwestschweiz“. Seit dem 4. März 2017 veröffentlicht die Nordwestschweiz die Wochenendausgabe „Schweiz am Wochenende“, welche die eingestellte „Schweiz am Sonntag“ ersetzt.

Seit dem 1. Oktober 2018 wird der Zeitungsverbund von CH Media herausgegeben, einem Joint Venture zwischen der NZZ-Mediengruppe und AZ Medien.

Gesamtauflage und Teilnehmer

In Aarau produziert, dient der Zeitungsmantel „Nordwestschweiz“ als überregionale Informationsquelle für Themen wie Ausland, Inland, Wirtschaft, Kultur und Sport. Die einzelnen Zeitungen sowie ihre Regionalausgaben und Kopfblätter erstellen ihre regionalen Inhalte weiterhin eigenständig. Bis zu seinem Verkauf im Jahr 2012 von den AZ Medien an die Berner Espace Media (ein Unternehmen der Tamedia) war auch das Langenthaler Tagblatt Teil des Verbunds.

Alle Mitgliedszeitungen der Nordwestschweiz erscheinen im einheitlichen Layout, gestaltet von der Ostschweizer Zeitungsdesignerin Katja Hösli. Seit dem 1. Januar 2017 ist Patrik Müller, der ehemalige Chefredakteur der 2017 eingestellten „Schweiz am Sonntag“, Chefredakteur des Mantels.

Mit einer Gesamtauflage von 125’655 verkauften bzw. 139’483 verbreiteten Exemplaren im Jahr 2019, laut WEMF-Beglaubigung, und einer Reichweite von 392’000 Lesern, zählt die Nordwestschweiz zu den drei größten Tageszeitungen der Schweiz, neben Tages-Anzeiger und Blick. Die Auflage der Nordwestschweiz ist jedoch von 2008 bis 2019 von 202’670 auf 125’655 Exemplare gesunken, was einem Rückgang von 38 % entspricht, ein Trend, der sich bei vielen gedruckten Tageszeitungen zeigt.

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