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Frag doch mal...

NET-Metrix erhebt jährlich über 100‘000 Interviews und befragt die Schweizer Bevölkerung nach ihrem Internetnutzungsverhalten. In dieser Rubrik stehen nun Mitarbeiter, Kommissionsmitglieder oder Partner Rede und Antwort und gewähren einen Blick hinter die Kulissen. Heute beantwortet Julian Bolick, Systems and Support Assistant, seit 2,5 Jahren bei NET-Metrix, Fragen zu seiner Arbeit und zur digitalen Welt.

Welche Funktion hast du bei NET-Metrix? Was sind deine Hauptaufgaben?
Bei NET-Metrix bin ich als „Systems and Support Assistant“ angestellt. Zu diesem Job gehört das Sicherstellen der Messung gemäss unseren technischen Vorgaben und reglementarischen Bestimmungen. Unsere Kunden sind ihrerseits für die Integrierung des Messskripts in ihre Web- und Mobile-Angebote verantwortlich. Unsererseits wird die Korrektheit dann mit unabhängigen Kontrollen und Traffic-Plausibilisierungen überprüft. Mein Fokus liegt dabei auf den Mobile-Angeboten, d.h. iOS- und Android-Apps sowie die Nutzung der Webbrowser auf Tablets und Phones. Ich unterstütze damit meine Projektleiter bei der Publikation der Traffic-Daten und übernehme die Kundenkommunikation, wenn Fehler bei der Messung festgestellt wurden oder Fragen zur technischen Umsetzung aufkommen. 


Was ist die grösste Herausforderung dabei?
Da sich die Anforderungen an Online-Angebote nutzungsbedingt (Mobilgeräte, Shopping, IoT, …) und technisch (in letzter Zeit vor allem im Bereich IT-Security) in ständigem Wandel befinden, versuchen wir, den Projektleitern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, um nützliche und effiziente Lösungen für die Erhebung und Kontrolle der Zahlen zu gewährleisten. Da die Publikation einmal monatlich stattfindet, stehen wir gerne auch mal unter Zeitdruck, wenn verschiedene Abklärungen und Plausibilisierungen gleichzeitig und zeitnah erfolgen müssen.


Wie online ist deine Welt ausserhalb von NET-Metrix?
Ich versuche im Alltag einen Ausgleich zu finden und treibe regelmässig Sport, besuche Konzerte oder treffe mich mit Freunden. Das Internet ist aber aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ausbildung, Kontakt mit Freunden im Ausland, Unterhaltung, Organisation von „offline-Events“ sind nur übers Internet möglich. Auch beim Sport höre ich mir Musik über Spotify an oder statt, dass ich eine Vorlesung besuche, schaue ich mir die Live-Aufnahmen von zu Hause an. Es zieht sich damit durch alle Bereiche meines Lebens und wird mich wohl auch in Zukunft weiterhin beschäftigen.


Interessierst du dich für neue Devices wie Smart Watches oder Virtual-Reality-Brillen? Wie schätzt du die Entwicklung ein?
Als Elektrotechnik-Student bin ich einerseits natürlich an der Umsetzung dieser Technologien interessiert, jedoch, muss ich gestehen, haben diese Dinge noch nicht den Weg in meinen Alltag gefunden. Zu ungewohnt sind die Interfaces, zu teuer die Geräte und zu gering der Nutzen, den ich aus ihnen ziehen würde. Ich bin mir sicher, dass die nächste Revolution à la Smartphone kommen wird. Ob das VR-Brillen oder andere Smartwear-Accessoires sein werden, wage ich zu bezweifeln und tippe eher auf Smart-Assistants oder selbst fahrende Autos. Unabhängig davon werden diese Technologien auch weiterhin Teil des Internets sein und dessen Einfluss auf unser Leben noch vergrössern.